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WAJIB
COEXISTENCE, MY ASS!
Der Dokumentarfilm begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster Eliassi bei der Entstehung ihrer gleichnamigen Comedy-Show. Aufgewachsen im zweisprachigen israelisch-palästinensischen Dorf Wahat al-Salam – Neve Shalom (Oase des Friedens), einer bewusst integrierten Gemeinde, verliert Noam zunehmend den Glauben an den traditionellen Friedensaktivismus. Sie wendet sich der Stand-up-Comedy zu und erregt schnell Aufmerksamkeit im gesamten Nahen Osten. Doch während ihr Stern steigt, bricht alles um sie herum zusammen.
Nach dem Film steht Riad Othman, Nahostreferent bei der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international, für eine kurze Einordnung und ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung. Othman hat Geschichte und humanitäre Hilfe studiert, ist seit über 20 Jahren in dem Bereich tätig und arbeitet seit 2012 zu Palästina und Israel. Seit Oktober 2023 hat er zahlreiche Vorträge zur Situation im Gazastreifen gehalten, an öffentlichen Diskussionsformaten teilgenommen, sowie Veranstaltungen und andere Interventionen mit organisiert.
Die Preview zu COEXISTENCE, MY ASS! (Sundance Gewinner 2025 - World Cinema Documentary Special Jury Award for Freedom of Expression) wird präsentiert von UCM.ONE in Kooperation mit medico international und IL KINO.
DIE STIMME VON HIND RAJAB
EIN KUCHEN FÜR DEN PRÄSIDENTEN
Im Irak der 1990er-Jahre zwingt der Staat trotz Not und Mangel die Bevölkerung, den Geburtstag von Saddam Hussein landesweit zu feiern. In Lamias (Baneen Ahmad Nayyef) Schule entscheidet ein Los darüber, welche Schülerin den Festkuchen für die örtlichen Feierlichkeiten backen muss – und ausgerechnet die 9-Jährige trifft es. Eine nahezu unlösbare Aufgabe, denn im ganzen Land herrscht Lebensmittelknappheit, besonders bei Eiern, Zucker und Mehl. Scheitert sie, drohen ihrer Familie Konsequenzen. Nur zwei Tage bleiben ihr, um die benötigten Zutaten zu besorgen. Gemeinsam mit ihrem Mitschüler Saeed (Sajad Mohamad Qasem) und begleitet vom Hahn Hindi macht sie sich auf den Weg in die nächste Stadt.
NO OTHER CHOICE
FOLKTALES
ELENA DEL GHETTO (Elena's War)
PRIVATVERANSTALTUNG
SENTIMENTAL VALUE
EIN EINFACHER UNFALL
HAMNET
Private Veranstaltung
MARTY SUPREME
IL KINO ITALIA: FABI, SILVESTRI, GAZZÉ. UN PASSO ALLA VOLTA + Q&A
THE ART AND LIFE OF MARGO OVCHARENKO + Regiegespräch
ENRICO BERLINGUER - LA GRANDE AMBIZIONE
Das Biopic über den berühmten Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Italiens (PCI) in der turbulenten Zeit von 1973 bis 1978 bildet den Auftakt zu einer Reihe von Filmen, deren Protagonisten trotz widriger Umstände nach Gerechtigkeit als Anerkennung der eigenen Würde und der eigenen Sehnsüchte verlangen. Von eben solchen Sehnsüchten eines autistischen Mannes erzählt der Film von Greta Scarano, La vita da grandi (2025). In dem von Gabriele Salvatore nach einer Vorlage von Federico Fellini und Tullio Pinelli gedrehten Napoli New York (2024) sind dagegen die Protagonisten zwei neapolitanische Waisenkinder, die Ende der 1940er Jahre in die Vereinigten Staaten auswandern. In Cento domeniche (2023) schließlich spielt Regisseur Antonio Albanese selber die Hauptrolle eines Facharbeiters, der unerwarteterweise mit großen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Eine Kinoreihe also, die anhand von vier unterschiedlichen Geschichten zum Nachdenken anregt und den Wunsch von Protagonisten aufzeigt, sich trotz widriger Umstände zu behaupten und für ihre Ziele zu kämpfen.
GELBE BRIEFE
THE CHRONOLOGY OF WATER
NOUVELLE VAGUE (2025)
NAWI
A POET
Oscar Restrepo (Ubeimar Rios), ein Dichter, dessen Leidenschaft für die Poesie ihm nie Anerkennung eingebracht hat, lebt als gealterter und unberechenbarer Mann im Schatten des literarischen Ruhms. Als er Yurlady (Rebeca Andrade), ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen, trifft und ihr hilft, ihr Talent zu entfalten, erhellt dies seine Tage. Doch die Versuchung, sie in die Welt der Dichter zu führen, könnte sich als der falsche Weg herausstellen.
LA GRAZIA
Mariano De Santis (Toni Servillo) ist der Präsident der Italienischen Republik. Der Witwer und gläubige Katholik lebt mit seiner Tochter Dorotea (Anna Ferzetti) zusammen, die wie er Rechtswissenschaftlerin ist. Gegen Ende seiner Amtszeit erwartet ihn eine letzte Verantwortung: die Entscheidung über zwei heikle Gnadengesuche. Diese Fälle stellen ihn vor schwerwiegende moralische Dilemmata, die eng mit seinem persönlichen Leben verwoben sind und kaum voneinander zu trennen scheinen. Während Zweifel an ihm nagen, ringt er mit den Fragen von Recht, Gerechtigkeit und Verantwortung. Am Ende steht eine Entscheidung, die das Spannungsfeld zwischen Amt und Privatleben auf eindringliche Weise sichtbar macht.