Programm
IL KINO ist ein NEUKÖLLNER KIEZKINO mit BAR und BISTRO
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Diese Woche
Demnächst
BITTERES FEST
THE INVITE
EVERYTIME
LA GIOIA
THE EYES OF OTHERS - GLI OCCHI DEGLI ALTRI
Inmitten der wilden Schönheit einer Insel, die einem steinreichen Marquis gehört, markiert die Ankunft von Elena den Beginn einer leidenschaftlichen Liebesgeschichte. Komplizenschaft und Grenzüberschreitung, Sex und Macht – in einem Film, der frei von den Ereignissen im Italien der 1960er Jahre inspiriert ist und in dem das erotische Spiel in Besessenheit umschlägt.
VATERLAND
DIE ODYSSEE
STAATSSCHUTZ (Prosecution)
THE SHORTS SHOW
Private Veranstaltung
DAVID
SHORTS IN SEASON FILM FESTIVAL – SUMMER EDITION 2026
The Shorts In Season Film Festival Summer Edition celebrates bold, brilliant European short films on the big screen. After each block, the host will run discussions with attending filmmakers.
The program highlights come from two Berlin-based filmmakers: Cadenza Zhao’s most personal work, ‘The Lover’, Dominika Gayny’s David Lynch inspired, emotionally charged ‘The Highway’, and Estonian filmmaker Steven Kristjan Tšoba’s surreal directorial debut ‘Mango’.
MANGO DIR Steven Kristjan Tšoba (10.00, Estonia)
Young and handsome playboy Kaarel goes on a first date to Tuule’s apartment. Tuule asks Kaarel to sing like a bird.
THE HIGHWAY DIR Dominika Gayny (5.18, Poland)
A woman speeds down the highway, struggling to slow down – not just in her car, but in love.
THE LOVER DIR Cadenza Zhao (15.00, Germany)
Haunted by grief, Daniel fills the void with casual sex, hoping to escape his loneliness. But when he can no longer ignore the truth, he’s forced to face the emotions he has been running from.
JULIENNE OF LIGHT BULBS DIR Dave Lojek (5.28, Germany)
In a magician's private stand-off, two practitioners must brave tricky challenges to demonstrate a hidden ability.
BELOW THE END DIR Joscha Bürger (6.58, Germany)
Emma dances in bunker-like catacombs at an illegal rave. She stumbles upon an American soldier who warns her of an impending danger.
JOURNEY DIR Lee O'Connor (11:00, Germany)
A three-part experimental short film based on the poems written by Luke O'Connor.
THE NEAPOLITAN PLOT DIR Jan Melkebeek (17:36, Belgium)
A band of petty mobsters with no love for each other is forced to sit through a comically tense emergency meeting
Come network with creative minds and experience a wide range of perspectives on the big screen, while supporting grassroots cinema and the deserving works of local and European filmmakers. Tickets are limited and priced at only €5 each.
GENTLE MONSTER
DAS FLÜSTERN DER WÄLDER
EIN NOBODY GEGEN PUTIN
TRANSIT – STORIES OF TRAVELLERS AND MIGRANTS
Die Filmreihe Transit – Geschichten von Reisenden und Migrant:innen erkundet Orte, an denen wir geboren und aufgewachsen sind, sowie Orte, die wir heute unser Zuhause nennen. Wir sind Filmemacher:innen, die in der ehemaligen Sowjetunion, Äthiopien, Palästina und Israel geboren und in Deutschland, Israel oder anderswo gelandet sind: manche freiwillig, manche nicht. Einige unserer Herkunftsländer existieren nicht mehr, andere kämpfen um ihre Zukunft und ihre Identität.
Über die Filmreihe
Angetrieben von dem Wunsch, die besondere Perspektive von Migrant:innen zu begreifen, begeben wir uns auf die Reise in unsere Vergangenheit und schauen kritisch auf unsere Gegenwart. In dieser Filmreihe bringen wir unsere Filme und uns selbst zusammen und treten miteinander in Dialog, obwohl oder genau weil sich unsere Erzählungen widersprechen – auch wenn die Ankunft mancher den Beginn der Entwurzelung anderer markiert.
Filme 27.9.
Masel Tov Cocktail – 30 Min
Deutsch mit englischen Untertiteln
Migrantisch? Russisch? Jüdisch? Alles zusammen. Das ist Dima. Und er lebt in Deutschland. Er hat sich das alles nicht ausgesucht. Aber dann bricht er die Nase eines Klassenkameraden… Dima ist die Hauptfigur von „Masel Tov Cocktail“, einem 30-minütigen Spielfilm, der sich auf unterhaltsame und sehr ironische Art dem Thema Jüdisch-Sein in Deutschland nähert.
Super Women – 80 Min
Russisch und Hebräisch mit Englischen Untertiteln
Migrantisch, russisch und jüdisch sind auch die Protagonistinnen von „Super Women“: Der Dokumentarfilm begleitet fünf Frauen an der Supermarktkasse in Tel Aviv und erzählt in 80 Minuten von ihren persönlichen Schicksalen in den Nullerjahren in Israel.
Der Zerfall der Sowjetunion und der steigende Antisemitismus bewegten viele Jüdinnen und Juden in den 1980er und 1990er Jahren zur Emigration aus ihrer Heimat. Jüdisch-Sein war in sowjetischen Pässen für alle sichtbar verzeichnet – obwohl die meisten Jüdinnen und Juden in der Sowjetunion säkular lebten. Mehr als 200.000 Menschen kamen als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland, über 800.000 zogen nach Israel. Beide Migrationsbewegungen waren politisch gewollt. Deutschland verstand diesen Akt als Wiedergutmachung nach der Shoa. Israel argumentierte mit der historischen Heimat. Die Verantwortlichen und die großen Medienhäuser in beiden Staaten ließen unerwähnt, dass viele der Zugezogenen hochgebildete Akademiker:innen waren, deren Diplome und sozialer Status mit der Migration auf null zurückgesetzt wurden.
Programm
Ab 10:00 Uhr – Einlass
11:00 Uhr – „Masel Tov Cocktail" (Spielfilm, 30 Min.)
11:30 Uhr – „Super Women" (Dokumentarfilm, 80 Min.)
ca. 13:30 Uhr – Gespräch im Foyer
Im Ticket enthalten: ein Bruschetta oder eine Sfogliata.
Gespräch
Yael Reuveny und Evgenia Gostrer (Kuratorinnen) mit Arkadij Khaet (Regisseur, „Masel Tov Cocktail") und Dr. Dina Berdichevsky (Literaturwissenschaftlerin)

